2018

 

Das bringt 2019 für die Kulturszene

Potsdam: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Podium)

Auch 2019 bringt für die Kulturszene neue Impulse, Chancen und Herausforderungen. Politische, rechtliche und nicht zuletzt wirtschaftliche Neuerungen sind zu erwarten. Gemeinsam mit Experten und wird ein Blick in die Zukunft geworfen, spannende Themen identifiziert und auch konkrete Erwartungen formuliert.

 

 

2017

Die Hohe Kunst des Vertrauens.

Eine explorative Studie über Vertrauen und Kontrolle in Kulturbetrieben

In: Leonhardt, Nic: Theater-Wissen quer denken. Facetten szenischer Künste aus drei Jahrzehnten. Berlin: Neofelis (Aufsatz)

„Ich vertraue Ihnen, Herr Vorwerk, Sie werden das schon machen“, das war der Original-Ton von Christopher Balme in vielen unserer Gespräche während meiner Zeit als sein Doktorand. – Controlling, Qualitätsmanagement und die verbreitete Kulturentwicklungsplanung sind aktuelle Stichworte im Kulturmanagement. Sie setzen fast immer auf Standardisierbarkeit, Vergleichbarkeit und Kontrolle. Welche Rolle spielt im Kulturmanagement dann heute aber noch der gute alte Wert „Vertrauen“? Eine kurze Umfrage geht diesem Thema auf den Grund. Die Ergebnisse stellen dabei die aktuelle Grundausrichtung der Kulturmanagementforschung radikal infrage.

Projektfinanzierung.

Zwischen öffentlicher Kulturförderung und privaten Geldern

Institut für Kulturpolitik, Universität Hildesheim (Lehrauftrag)

Kulturschaffende und Kulturinstitutionen sind zunehmend auf die (Teil-)Finanzierung ihrer Projekte durch Drittmittel angewiesen. Das Akteursfeld der Finanzierung reicht von der öffentlichen Kulturförderung über Stiftungen und Unternehmen bis hin zu privaten Geldgebern. Zusammen ergeben sie ein komplexes Netzwerk, das einer ganz eigenen Logik folgt. In dem Blockseminar lernten die Teilnehmenden dieses Akteursnetzwerk kennen, trafen in Berlin auf ausgewählte Vertreter der deutschen Förderszene und reflektierten abschließend, wie sie als künftige Kulturschaffende selbst erfolgreich in diesem Netzwerk agieren und Fördermittel akquirieren können.

Politik – Kunst – Freiheit

Potsdam: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Podium)

Freiheit und Kunst sind ohne einander nicht vorstellbar. Künstlerisches Schaffen braucht Freiheit, um sich entfalten zu können. Sobald Kunst präsentiert wird – egal ob auf der Bühne, auf der Leinwand oder als Skulptur – entsteht ein Freiraum, der dem Publikum Interpretationen, Vorlieben, Abneigung, Kritik und Gefallen ermöglicht. Die Freiheit der Künstler und die Freiheit Kunst individuell zu bewerten, sind ausschließlich in einem offenen politischen Diskurs denkbar. Wie bedingen Kultur und Politik einander? Kann Kultur unpolitisch sein? 

 

 

2016

Kultur. Macht. Geld.

Hamburg: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit  (Podium und Workshop)

Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit“ – das sagte schon Friedrich Schiller. Sie lebt von der Vielfalt und dem Spannungsverhältnis zwischen Vertrautem und Neuem, Eigenem und Fremdem. Zugleich schafft Kultur Verbindungen und einen Dialog, der Kreativität anregt und wesentlich zur gesellschaftlichen Erneuerung beiträgt. Gleichzeitig sparen Bund, Länder und vor allem Kommunen einerseits oft an Kulturausgaben. Andererseits werden kulturelle Großprojekte als Standort- und Tourismusfaktoren immens gefördert. Hinzu kommt der Trend, bei Kulturbetrieben und Kulturprojekten private Finanzierungsformen stärker auszuschöpfen. Unter dem Titel „Kultur. Macht. Geld.“ wurde mit Experten über das Spannungsverhältnis zwischen Kultur, Geld und Geldgebern gesprochen.

 

From Numbers to Decisions

Seoul, Korea: Choom-In Magazine (Aufsatz)

Data-mining and data-driven decision-making are among the most viral business buzz words of the 21st century and in recent years the ideas behind them have also entered the discourse about state-of-the-art arts marketing. Yet, for many arts institutions the three steps of data-driven marketing are still new: data collection, data analysis, and the subsequent adjustment of the existing marketing strategy including a re-allocation of marketing resources. This article in the Korean online magazine "Choom-In" demonstrates how Staatsballet Berlin used the data from its regular visitor monitoring “KulMon” to make better marketing decisions.

 

 

2015

 

Kulturfinanzierung im Zeichen der Krise

Schwerin: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Vortrag)

Die Auswirkungen der globalen Finanzkrise führte vielerorts zum Abbau kultureller Strukturen, so auch in Mecklenburg-Vorpommern. Doch während sich die Privatwirtschaft seit 2011 erholte, sind die Nachwirkungen der Krise in der Kulturförderung noch spürbar. Die seit langem anhaltende Unterfinanzierung lässt bei Kulturbetrieben und kulturbezogenen Projekten die Dringlichkeit aufkommen, private Finanzierungsformen stärker auszuschöpfen. Zuwendungen durch Spenden, Sponsoring und Werbung sind für viele Kulturinstitutionen unverzichtbar geworden. Angesichts dieser Umstände wurden Potenziale der politischen Prioritätensetzung für die Kultur diskutiert und nach neuen Wegen der Kulturfinanzierung gefragt. 
 

Non-Profit-Fundraising

Berlin: Schülerpaten Deutschland e.V. (Workshop)

 

 

2014

Kulturfinanzierung im Zeichen der Krise

Hamburg: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Vortrag)

 

 

2012

 

Qualität im Theater.

Anforderungssysteme im öffentlichen deutschen Theater und ihr Management

Wiesbaden: VS (Monographie, zugleich Dissertation)

Das öffentliche Theater in Deutschland steckt nicht nur in einer finanziellen Krise, sondern auch in einer Qualitätskrise. Theatermanager müssen sich daher die Frage stellen, wie sich Qualität im Theater steuern lässt. Vor diesem entwickle ich in meiner Dissertation die Grundlagen eines eigenständigen Ansatzes für ein Qualitätsmanagement im Theater. Im Mittelpunkt des Konzepts steht der Mensch als Akteur in einem System aus Anforderungen. Denn ob als Intendant, Regisseur, Bühnentechniker, Tischler, Schauspieler oder Zuschauer - im Theater treffen zahlreiche Akteure mit unterschiedlichen Forderungen, Wünschen und Erwartungen aufeinander. Aus ihren gegenseitigen Anforderungsstellungen resultiert ein enges Anforderungssystem mit vielfältigen Positionierungen. Anhand von sieben Praxis-Fallstudien werden diese Positionierungen strukturell und inhaltlich erkundet. 

Berufseinstieg in den Geisteswissenschaften 

Würzburg: sdw-Alumni e.V. (Workshop)

 

 

2010

Performance Excellence.

A Framework for Quality Management in Theaters

Brüssel: ENCATC Annual Conference (Vortrag)

 

Managing for Quality – But what is Quality!?

München: IFTR Congress (Vortrag)

Henschel Theaterlexikon

Leipzig: Henschel (diverse Einträge)

 

 

2008

 

Stiftungen als Instrument staatlicher Kulturförderung am Beispiel Niedersachsen

Berlin: Maecenata (Monographie, zugleich Diplom-Arbeit, 2007)

 

 

2007

 

Freies Theater in Deutschland. Förderstrukturen und Perspektiven

Essen: Klartext Verlag (Redaktion)

 

 

2006

 

(Mit) Sinn stiften.

Plädoyer für eine Neuordnung der niedersächsischen Kulturstiftungen

In: Kultur. Politik. Diskurs, Heft 8/2006 Hildesheim: Institut für Kulturpolitik (Aufsatz)

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